<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" version="2.0" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:psc="http://podlove.org/simple-chapters" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0"><channel><title><![CDATA[Unternehmer in der Brandung]]></title><description><![CDATA[<p><b>Unternehmer erzählen ihre Brandungsgeschichte. Wir finden die Strategie dahinter.</b><br /><br />Die Krise trifft den Mittelstand hart. Aufträge brechen weg, Margen schmelzen, und der Halt, der sich gerade anbietet, heißt Rüstung. Ich halte das für den falschen Weg. In diesem Podcast spreche ich mit Unternehmern, die ihre Brandung kennen: Manche haben sie durchgestanden, manche sehen sie kommen und bauen um, solange sie noch selbst entscheiden können. Und ich spreche mit Strategen, die selbst denken, statt nachzubeten.<br /><br />Eine Stunde, kein Skript. Das Gespräch, das wir auch ohne Mikrofon führen würden.<br /><br />Ich bin Angela Imdahl. Seit fünfundzwanzig Jahren arbeite ich mit der Engpasskonzentrierten Strategie im inhabergeführten Mittelstand, vorwiegend in produzierenden Betrieben. Ich kenne diese Unternehmen von innen. Ihre Lage, und das, was Inhaber und Geschäftsführer nachts wachhält.<br /><br />Für Unternehmer, die den Mut haben, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Weil alles auf dem Spiel steht: Existenzen, und die Generation nach uns.</p>]]></description><link>www.imdahl-institut.de</link><generator>Riverside.fm (https://riverside.com)</generator><lastBuildDate>Wed, 21 Oct 2026 19:59:17 GMT</lastBuildDate><atom:link href="https://api.riverside.com/hosting/P10CtPqk.rss" rel="self" type="application/rss+xml"/><author><![CDATA[Angela Imdahl]]></author><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 07:34:57 GMT</pubDate><copyright><![CDATA[2026 Angela Imdahl]]></copyright><language><![CDATA[de]]></language><ttl>60</ttl><category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category><category><![CDATA[Management]]></category><itunes:author>Angela Imdahl</itunes:author><itunes:summary>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Unternehmer erzählen ihre Brandungsgeschichte. Wir finden die Strategie dahinter.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Krise trifft den Mittelstand hart. Aufträge brechen weg, Margen schmelzen, und der Halt, der sich gerade anbietet, heißt Rüstung. Ich halte das für den falschen Weg. 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Feine Strukturen auf Spritzgusswerkzeugen für Märklin-Lokomotiven, die Steine des Lichtenstein für Faller, die Punkte auf dem alten Nutella-Deckel, von Hand geschlagen, damit sie leben. Heute fertigt Leonhardt Tooling in Hochdorf Werkzeuge mit Toleranzen von zwei Mikrometern, hält Patente und wurde neun Mal als Top-Innovator ausgezeichnet. In einer Branche, von der viele sagen, sie sei in Deutschland nicht mehr zu retten.</p><p>1992 übergibt der Vater. Im selben Jahr kommt die Krise. Bis dahin war der Betrieb zu 85 Prozent verlängerte Werkbank anderer Werkzeugbauer. Leonhardt entscheidet, komplette Werkzeuge zu bauen, und wird damit Mitbewerber seiner eigenen Kunden. Warum das trotzdem funktioniert hat, ist der Kern dieses Gesprächs: Er hat seinen Kunden immer das angeboten, was sie selbst nicht konnten. Sein Satz dazu: Wir sind Mitbewerber, aber keine direkten Wettbewerber. Je stärker unsere Kunden am Markt stehen, desto länger bleiben sie. Und wir rutschen hinterher.</p><p>Wir sprechen darüber, warum er geblieben ist, als andere in den Osten verlagert haben. Über eine Keramik, die härter ist als Stahl und die weltweit sonst niemand für den Formenbau bearbeitet. Über 24 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte einen Meisterbrief hat. Über einen Auszubildenden, der 6.500 Kilometer aus Indien angereist ist, weil sich hier niemand mehr bewirbt, und der vorher auf eigene Faust Deutsch gelernt hat. Über den Reinraum für die Medizintechnik, den ein Betrieb dieser Größe eigentlich nicht baut. Und über KI, die er nutzt, um schneller zu entscheiden, aber nicht, um sich sagen zu lassen, was zu tun ist.</p><p>Sein Rat an Unternehmer, denen gerade die Orientierung fehlt, ist unbequem: Das tatsächliche Machen ist uns abhandengekommen. Wir reden, wir diskutieren, wir halten Meetings, und das Ergebnis ist, dass man weiß, wann der nächste Termin ist. Wer sich in der Unsicherheit klein macht, geht den falschen Weg. Groß bleiben, die Zukunft im Blick behalten, damit die Gegenwart einen nicht überholt.</p><p>Unternehmer in der Brandung. Hier erzählen Unternehmer ihre Brandungsgeschichte, und wir finden gemeinsam die Strategie dahinter: die Maximen, nach denen sie entschieden haben, als es drauf ankam.</p><p>Leonhardt Tooling finden Sie unter <a href="https://leonhardt-tooling.de/" rel="noopener noreferrer nofollow">https://leonhardt-tooling.de/</a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">fa4cc15d-db72-452a-a117-bd9d00105b3a</guid><dc:creator><![CDATA[Angela Imdahl]]></dc:creator><pubDate>Mon, 28 Sep 2026 14:50:56 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.riverside.com/hosting-analytics/media/55bbeafdaf6d403b0c1fc8a9fc1400eb9b95cf7d75977a547c2ee5411271c1e5/eyJlcGlzb2RlSWQiOiJmYTRjYzE1ZC1kYjcyLTQ1MmEtYTExNy1iZDlkMDAxMDViM2EiLCJwb2RjYXN0SWQiOiI5MjhlZmExYi01MDI2LTRlMGMtOTIxNC03YjExOWI4ZTNiYTkiLCJhY2NvdW50SWQiOiI2YTU0YjBkMDdhMzNhMzRmMmViYWVkZDQiLCJwYXRoIjoibWVkaWEvY2xpcHMvNmFhM2U5NzRhZGRhYmJhYjYzOWFlODYwL3N0dWRpby12b24tYW5nZWxhLXh2dFJ1LTIwMjYtOS0yOF9fMTQtNTEtMC5tcDMifQ==.mp3" length="81952748" type="audio/mpeg"/><podcast:transcript url="https://hosting-media.riverside.com/media/podcasts/928efa1b-5026-4e0c-9214-7b119b8e3ba9/episodes/fa4cc15d-db72-452a-a117-bd9d00105b3a/transcripts.txt" type="text/plain"/><itunes:summary>&lt;p&gt;Dr. h. c. 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Warum das trotzdem funktioniert hat, ist der Kern dieses Gesprächs: Er hat seinen Kunden immer das angeboten, was sie selbst nicht konnten. Sein Satz dazu: Wir sind Mitbewerber, aber keine direkten Wettbewerber. Je stärker unsere Kunden am Markt stehen, desto länger bleiben sie. Und wir rutschen hinterher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sprechen darüber, warum er geblieben ist, als andere in den Osten verlagert haben. Über eine Keramik, die härter ist als Stahl und die weltweit sonst niemand für den Formenbau bearbeitet. Über 24 Mitarbeiter, von denen mehr als die Hälfte einen Meisterbrief hat. Über einen Auszubildenden, der 6.500 Kilometer aus Indien angereist ist, weil sich hier niemand mehr bewirbt, und der vorher auf eigene Faust Deutsch gelernt hat. Über den Reinraum für die Medizintechnik, den ein Betrieb dieser Größe eigentlich nicht baut. 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Entweder scheitert die Welt an der Klimakrise oder mein Geschäft, wie es ist, gibt es nicht mehr.<br /><br />Wie führt man ein Unternehmen mit einer solchen Vision? Darüber sprechen wir. Über eine elektrische Großmaschine, die sich vor einem Jahr nach fünf Jahren rechnete und heute nach einem. Über 150.000 Tonnen CO2, von denen zwei Drittel erst beim Kunden entstehen, und was das für ein Geschäftsmodell bedeutet, das vom Verkaufen lebt. Über den Umbau vom Verkäufer zum Dienstleister, der schon heute die Hälfte des Ertrags aus Service holt. Und über die eigentliche Herausforderung: als Einziger in der Branche eine andere Richtung zu gehen und nicht zu wissen, ob man der Geisterfahrer ist oder die anderen.<br /><br />Martin Hoffmann ist außerdem einer der wenigen Unternehmer, die sich öffentlich für Vermögens- und Erbschaftssteuer einsetzen, als Mitglied von TaxMeNow. Warum er das tut und woher der Gegenwind wirklich kommt, auch das ist Teil dieses Gesprächs.<br /><br />Sein Rat an Unternehmer, die gerade verunsichert sind: Erst bei sich selbst anfangen. Welche Ängste steuern mich, ohne dass ich es merke? Dann die Fakten anschauen. Und dann nur testweise durchrechnen, was es für das eigene Geschäft bedeutet, wenn man die Lage einmal ernst nimmt.<br /><br />Unternehmer in der Brandung. Hier erzählen Unternehmer ihre Brandungsgeschichte, und wir finden gemeinsam die Strategie dahinter: die Maximen, nach denen sie entschieden haben, als es drauf ankam.<br /><br />Martin Hoffmann finden Sie auf LinkedIn und Instagram. Er liest seine Kommentare selbst.<br /><a href="https://www.instagram.com/iseki_maschinen_gmbh/" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.instagram.com/iseki_maschinen_gmbh/</a><br /><a href="https://www.linkedin.com/in/marthoff/" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">https://www.linkedin.com/in/marthoff/</a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">212da957-f75c-404e-83ed-328939ca65bc</guid><dc:creator><![CDATA[Angela Imdahl]]></dc:creator><pubDate>Thu, 10 Sep 2026 14:35:44 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.riverside.com/hosting-analytics/media/46a432ff4378be90092ba256e194bb5bc6810da95ad2dd5a2ef6a525da18be7e/eyJlcGlzb2RlSWQiOiIyMTJkYTk1Ny1mNzVjLTQwNGUtODNlZC0zMjg5MzljYTY1YmMiLCJwb2RjYXN0SWQiOiI5MjhlZmExYi01MDI2LTRlMGMtOTIxNC03YjExOWI4ZTNiYTkiLCJhY2NvdW50SWQiOiI2YTU0YjBkMDdhMzNhMzRmMmViYWVkZDQiLCJwYXRoIjoibWVkaWEvY2xpcHMvNmFhMjk1MjQxZjFmNTRjNmYxOGI2MzllL3N0dWRpby12b24tYW5nZWxhLXh2dFJ1LTIwMjYtOS0xMF9fMTEtMzEtNDgubXAzIn0=.mp3" length="87980556" type="audio/mpeg"/><podcast:transcript url="https://hosting-media.riverside.com/media/podcasts/928efa1b-5026-4e0c-9214-7b119b8e3ba9/episodes/212da957-f75c-404e-83ed-328939ca65bc/transcripts.txt" type="text/plain"/><itunes:summary>&lt;p&gt;Martin Hoffmann führt in dritter Generation die Iseki-Maschinen GmbH. 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Über 150.000 Tonnen CO2, von denen zwei Drittel erst beim Kunden entstehen, und was das für ein Geschäftsmodell bedeutet, das vom Verkaufen lebt. Über den Umbau vom Verkäufer zum Dienstleister, der schon heute die Hälfte des Ertrags aus Service holt. Und über die eigentliche Herausforderung: als Einziger in der Branche eine andere Richtung zu gehen und nicht zu wissen, ob man der Geisterfahrer ist oder die anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Martin Hoffmann ist außerdem einer der wenigen Unternehmer, die sich öffentlich für Vermögens- und Erbschaftssteuer einsetzen, als Mitglied von TaxMeNow. Warum er das tut und woher der Gegenwind wirklich kommt, auch das ist Teil dieses Gesprächs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Rat an Unternehmer, die gerade verunsichert sind: Erst bei sich selbst anfangen. Welche Ängste steuern mich, ohne dass ich es merke? Dann die Fakten anschauen. 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Noch. | Ulrich Pfetzing, SHW Schmiedetechnik]]></title><description><![CDATA[<p>Eine Schmiede seit 1596, Weltmarktführer bei Federstahlzinken, und ein Geschäftsführer, der sagt: Wir sind in keiner Krise. Die Betonung liegt auf noch.</p><p>Ulrich Pfetzing erzählt, warum man ihn den Totengräber der SHW Schmiedetechnik nannte, als er neben dem Fachhandel den E-Commerce aufbaute. Wie er seine Mannschaft hinter eine unbequeme Haltung bekam: Wir warten nicht darauf, dass sich von außen etwas ändert. Und woran er erkennt, wo der Ball morgen liegt.</p><p>Ein Gespräch über Verantwortung, die im eigenen Haus bleibt.</p><p>Meine</p><p>Mehr über meine Arbeit: <a href="http://www.imdahl-institut.de" rel="noopener noreferrer nofollow" target="_blank">www.imdahl-institut.de</a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">65a5c18d-bc3d-40a6-a4e2-a71b056924e9</guid><dc:creator><![CDATA[Angela Imdahl]]></dc:creator><pubDate>Tue, 04 Aug 2026 07:51:58 GMT</pubDate><enclosure url="https://api.riverside.com/hosting-analytics/media/a2aba5e303f3c69078601c01a88a212d3c9f904cd49a6040103804dc57c5df48/eyJlcGlzb2RlSWQiOiI2NWE1YzE4ZC1iYzNkLTQwYTYtYTRlMi1hNzFiMDU2OTI0ZTkiLCJwb2RjYXN0SWQiOiI5MjhlZmExYi01MDI2LTRlMGMtOTIxNC03YjExOWI4ZTNiYTkiLCJhY2NvdW50SWQiOiI2YTU0YjBkMDdhMzNhMzRmMmViYWVkZDQiLCJwYXRoIjoibWVkaWEvY2xpcHMvNmE2OWIxMDQ2ZTM0NzJmYzg1NDhhYmZmL3N0dWRpby12b24tYW5nZWxhLXh2dFJ1LWNvbXBvc2VyLTIwMjYtNy0yOV9fOS01MS0zMi5tcDMifQ==.mp3" length="68874806" type="audio/mpeg"/><podcast:transcript url="https://hosting-media.riverside.com/media/podcasts/928efa1b-5026-4e0c-9214-7b119b8e3ba9/episodes/65a5c18d-bc3d-40a6-a4e2-a71b056924e9/transcripts.txt" type="text/plain"/><itunes:summary>&lt;p&gt;Eine Schmiede seit 1596, Weltmarktführer bei Federstahlzinken, und ein Geschäftsführer, der sagt: Wir sind in keiner Krise. 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